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Gewicht halten oder Abnehmen

dicker Boxer macht Streit
Für viele Sportler bedeutet es viel Stress das nötige Wettkampfgewicht zu bringen.
Häufig heißt dies, das vor Kämpfen fast vollständig auf Nahrung verzichtet und Wasser reduziert werden muss.
Bei MMA und Profikämpfern ist das Wiegen häufig einen Tag vor dem Kampf.
Im Olympischen Boxen ist die Waage jedoch meist umgehend vor den Kämpfen.

Um die Frage umfassend zu beantworten muss man differenzieren.
Falls diese bezweckt, dass der Sportler die Disziplin über den Haufen werfen sollte,
um zu essen, worauf er Lust hat, so ist die Antwort: "Leistungssport ist nichts für dich."

Allerdings ist das Gewicht ein großer Faktor im Boxen. Je besser die Kraft in Relation zum Körpergewicht ist,
desto einfacher wird es dem Athleten fallen in der Gewichtsklasse zu performen.
Um genauere Aussagen über die Einstellungen zum Gewicht zu machen, sollte man die Athleten in unterschiedliche
Gruppen aufteilen:

Gruppen von Boxern



  1. Sportler unterhalb ihres Gewichtsklassenlimits.
  2. Sportler die nicht für die unterst mögliche Gewichtsklasse abnehmen.
  3. Sportler, die Gewicht cutten und in der niedrigst möglichen Gewichtsklasse kämpfen.

Dieser Text soll sich hauptsächlich auf die dritte Gruppe beziehen. Alle anderen Athleten können aus
den Erklärungen aber vielleicht auch so wertvolle Tips für ihr Training erhalten.


  1. Sportler dieser Gruppe müssen weniger strikt auf ihre Ernährung achten, als die anderen Gruppen.
    Ihr natürlich geringer Körperfettgehalt sorgt für eine verbesserte Insulinsensitivität, was Ihnen erschwert
    Körperfett anzusetzen. Wichtiger ist, dass SIe zusätzlich noch auf gute Ernährung achten. Denn selbst wenn Sie Gefahr laufen
    grundlos anzusetzen, können Mangel an wichtigen Nährstoffen und Makronährstoffen zu Einbußen der Leistung führen.
    .
  2. Einige Athleten werden nicht das Bedürfnis haben, aus diversen Gründen mit dem Gewicht runterzugehen. Vielleicht weil in dieser.
    Gewichtsklasse keine schwere Konkurrenz herrscht oder weil Sie ausreichend Stark sind.
    Trotzdem sollten eben diese aufpassen, da Sie schneller ansetzen als leichtere Sportler.
    So empfiehlt sich die Grundregeln der Ernährung noch stärker zu beachten, als die Sportler der ersten Gruppe
  3. An diese Sportler soll sich dieser Artikel richten. Für jeden dieser Sportler kann hilfreich sein, neben dem Training zwei-drei Kilo über die eigentliche
    Gewichtsklasse zu gehen. Die Gründe hierfür werde ich im folgenden Abschnitt erklären.
GRÜNDE GEGEN TRAINING MIT NIEDRIGEM GEWICHT:
GRÜNDE FÜR TRAINING MIT HOHEM GEWICHT:
Durch das höhere Gewicht besitzt der Körper eine verbesserte Ergonomie und dementsprechend mehr Kraft. Dieser Zustand erlaubt eine höhere Reizsetzung und demzufolge eine verbesserte Reizsetzung.
Die Möglichkeit mit dem Gewicht etwas höher zu gehen, erlaubt eine mentale Auszeit in der Hunger und Heißhunger gedämpft sind.
Entgegen unserem Schönheitsideal ist ein niedriger Körperfettanteil nicht unbedingt optimal für den Körper. So kostet das Halten dieses Zustandes den Körper viel Energie. Dieser Stress schüttet Kortisol aus, der muskelabbauend und fettaufbauend ist.
Hierbei sollte jedoch erwähnt werden, dass das Gewicht nicht über zwei bis drei Kilo überschritten werden sollte.
Sollte man das Gewicht länger gehalten haben, kann dies einen neuen "Setpoint" bedeuten, was es unheimlich erschwert wieder abzunehmen.
Zusätzlich, ist die Abnahme einer größeren Menge von Gewicht wieder mit Leistungseinbußen verbunden.
Optimal ist so eine "leane" Form, die dem Sportler ein wenig mehr Freiheit gibt, was sein Essverhalten betrifft.
So dass er sich mit freiem Kopf auf sein Training konzentrieren kann.

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