Mundschutz
Der ultimative Mundschutz Guide – Welchen Zahnschutz braucht man fürs Boxen?
14. Juli 2017
Vasyl Lomachenko
20. Mai 2018

Standboxsäcke und Boxdummys kaufen- Der ultimative Guide 2018!

Ich habe mich in letzter Zeit immer mehr auf die Videos konzentriert, und versucht die Anfragen zu Equipment weitestgehend persönlich zu beantworten.
Noch häufiger als die Frage, welcher Sandsack empfehlenswert ist, kam jedoch?

"Welchen Standboxsack kann ich zum Boxen benutzen?"

Und das wurde inzwischen so häufig gefragt, dass ich mich entschieden habe, die wichtigsten Dinge hier zusammenzufassen und einen kleinen Ratgeber zu dem Thema zu schreiben...

Ist ein Standboxsack empfehlenswert?

Das ist eine wirklich schwierige Frage, für die man vorher viele Fragen klären sollte..

  1. "Warum will ich zuhause trainieren?"
  2. "Trainiere ich ansonsten sonst noch im Verein?"
  3. "Soll der Standboxsack das Training dort unterstützen oder ersetzen?"

Und um eine Sache direkt vorwegzunehmen...
Bevor ich einen Standboxsack oder Boxdummy empfehle, würde ich immer einen regulären Boxsack empfehlen...

Denn vorausgesetzt man hat vor, seine Leistung im Boxen zu verbessern, besitzen Sandsäcke einfach ein natürlicheres Schlagverhalten und helfen dabei, die realitätsnah die eigene Leistung verbessern, indem Sie das Verhalten eines realen Sparringspartners simulieren oder indem Sie einen möglichst harten Widerstand geben.

Deshalb sollte jeder sich überlegen, ob er nicht eventuell die Möglichkeit hat, irgendwie einen richtigen Boxsack aufzuhängen.

Sollte die eigene Wohnung zu schwache Wände haben, sollte das Ganze vielleicht mit einer speziellen Boxhalterung gehen.

Ultrasport Boxstand freistehend/Box Station für Sandsäcke, Doppelendball und Speedball - 225 x 50 x 140 cm

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  • stabile Alternative zur Wand- oder Deckenmontage; zusätzliche Verankerung am Boden möglich
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Ich hab mir damals unter anderem den Bob XL gekauft, da ich dachte, dass ich so zum einen Zuhause trainieren kann . Ausserdem würde ich mein Auge trainieren, und anhand seiner menschlichen Form lernen, besser kleine Ziele wie Leber oder Kinn zu treffen.

Letztendlich ist dies Spielerei und ich hab den Großteil meines Trainings weiterhin an einem regulären Sandsack verbracht, weil man daran einfach flüssiger und intensiver arbeiten kann.

Nichtsdestotrotz hatten die stehenden Boxsäcke auch Vorteile, weshalb ich ab und an zur Abwechslung auch daran trainiert habe!

Die Nachteile eines Boxdummys oder Standsacks?

 
 

Jetzt möchte ich gleich zu den Problemen kommen, damit jeder sich selber ein Bild machen kann, ob die stehenden Sandsäcke für einen selber geeignet sind und ob man mit den Defiziten zurechtkommt, bzw. ob diese erträglich sind.

Das Problem bei Standboxsäcken und Boxdummys ist das "Standbein"!

Der Standboxsack soll dadurch fest steht, dass man entweder Wasser oder Sand in den Fußbereich füllt und dies den gesamten Sack dann stabilisiert.

In der Realität führt dies leider oft dazu, dass die Boxsäcke instabil stehen und zu sehr schwanken!

Grundsätzlich sind Bewegungen eines Boxsackes per Se nicht wirklich schlecht, da diese helfen können, einen richtigen Gegner zu simulieren.
So kann man sich bspw. Vorstellen, dass sich der Gegner auf einen zubewegt, wenn der Boxsack schwingt, oder das er sich von einem Wegbewegt, wenn er wegschwingt.

Allerdings unterscheidet sich das Verhalten normaler Boxsäcke und das Verhalten von Standboxsäcken..

Denn die hängenden Boxsäcke haben durch ihre Feste Aufhängung nur einen Gewissen Radius, in dem Sie sich Bewegen können, woraufhin man wieder die Möglichkeit hat, diesen zu treffen.

Ein Standboxsack wird aber durch einen Schlag instabil und bewegt sich grundsätzlich von einem weg. Wenn man versucht, ihn trotzdem zu treffen, führt dies nur dazu, dass er stärker schwingt, oder letztlich sogar umfällt!

Für wen sind Standsäcke zum Boxen geeignet?

Nichtsdestotrotz gibt es aber einige Gruppen, für die ein solcher Boxdummy perfekt geeignet ist.
Um es ganz kurz vorweg zu nehmen:

Damit meine ich keine Sportler, die ihr Sandsacktraining ab und zu zuhause machen wollen und die ihr Training nach Hause verlagern möchten, falls Sie mal keine Zeit für den Verein haben!

Wenn man bereits auf einem hohen Niveau trainiert, dann benötigt man einen Sandsack auch für ein ausgiebiges konditionell und kraftmässig anstrengendes Training. Dafür sind Standboxsäcke nur mäßig geeignet...

Wenn man aber vorhat nur ab und zu technisch zuhause zu arbeiten oder falls man zu einer der folgenden drei Gruppen gehört, dann ist ein Standboxsack durchaus lohnenswert:

Die Freizeitsportler

Nicht jeder hat wirklich vor, Wettkampfmässig zu Boxen oder irgendwann mal im Ring zu stehen. Falls du vor hast, einfach irgendwo Dampf abzulassen und mal kräftig irgendwo gegen zu hauen, dann sollte so ein stehender Boxsack optimal für dich sein, vermutlich sogar besser als die anderen Boxsäcke, da diese nicht sonderlich hart sind und du super damit arbeiten kannst ohne dich zu verletzen

Kinder und junge Boxer

Mein Hauptargument gegen die stehenden Boxsäcke ist das Verhalten, dass sie haben, wenn man mit voller Kraft dagegen schlägt. Die meisten Kinder oder "Junioren" wie man jugendliche im Boxen nennt, werden damit aber noch keine großen Probleme haben.
Falls diese vorhaben zuhause etwas trainieren zu wollen, lässt sich dies mit einem Dummy perfekt umsetzen

Die technisch trainierenden

Auch erfahrene Boxer können am Standgerät arbeiten.
Dann jedoch nicht mit voller Kraft sondern sauber und technisch, während man versucht die Technik oder die Abfolge der Kombinationen und das Timing zu verbessern.
Allerdings empfehle ich jedem sich das genau zu überlegen...

Ich hab mir damals auch gedacht: "Ach.. Jetzt arbeite ich ein bisschen Technisch."
Aber es dauert nicht lange, bis das Ego sich einmischt und man automatisch anfängt härter zu schlagen.. Falls man sich hier aber kontrollieren kann, so ist ein Standboxsack durch seine Menschenähnliche Form sogar ein hervorragendes Arbeitsmittel.

Auf was muss man bei guten Boxsäcken achten?

 

Wenn man sich dann entschieden hat, sich einen Standboxsack zuzulegen, dann gibt es einige Dinge, auf die man achten sollte!

Letztendlich unterscheiden sich die Standboxsäcke in mehreren Punkten. Die eigentlich wichtigen Punkte  lassen sich jedoch auf die folgenden drei Kriterien runterbrechen!

  1. Das Volumen des Standbeins
  2. Die Füllung des Boxsacks
  3. Die Größe des Standsacks

Beginnen wir gleich bei dem wichtigsten Kriterium:

Dem Volumen des Standbeins

Machen wir es kurz: "Je größer, desto besser!"
Je schwerer der Fuß ist, desto stabiler steht euer Standsack und desto freier und intensiver könnt ihr (bei Bedarf) daran trainieren.


Aus eigener Erfahrung kann ich jedem nur davon abraten Wasser für die Befüllung zu nutzen. Es ist fast unmöglich, den Sandsack bei härteren Schlägen nicht umzustoßen... Selbst bei dem größeren Standfüßen (zum Beispiel beim Bob XL) ist die Stabilität sehr gut, wenn man Sand benutzt. 

Mit Wasser ist das Ganze jedoch immer noch sehr wackelig und man kann den Boxdummy mit etwas Einsatz problemlos quer durch die Wohnung schlagen!

Ebenfalls würde ich hierbei auf die Größe des Einlassventils schauen. Denn sonst kann aus einer Befüllung problemlos eine Tagesaufgabe werden. Häufig reicht hierbei jedoch ein Blick auf das Produktfoto!

Die Füllung der Schlagfläche

Die Schlag-/ oder Trefferfläche ist der Bereich des Sacks, wo ihr gegenschlagt.
Zum Einen verändert sich durch die Befüllung das Schlaggefühl, dass ihr habt, wenn ihr gegenschlagt, zum Anderen auch das Bewegungsverhalten, abhängig, wie fest, oder stabil der Bereich ist.

Die meisten Standsäcke sind je nach Qualität unterschiedlich gefüllt.
Im besten Falle besitzen die Trefferflächen einen Inhalt aus entweder Schaumstoff oder wenn Sie selbstbefüllbar sind sind Stoffe und Kleidungsreste auch okay.

Auf jeden Fall sollten aufblasbare, luftgefüllte Schlagflächen werden.

Denn wie sich die meisten vielleicht vorstellen können bieten diese überhaupt keinen Widerstand. 

Höhe des stehenden Boxsacks

Was die Höhe angeht, sollte jedem klar sein, dass höher besser ist.
Je größer ein Sack ist, desto mehr Möglichkeiten hat man und desto größer ist häufig auch der Standfuß. Selbstverständlich steigt auch durch die Hebelkräfte auch die Möglichkeit, dass ein hoher Boxsack schneller umfällt.


Aber besser man hat die Möglichkeit ab und zu hoch zu schlagen, als einen zu tiefen Sandsack zu haben. Im Besten Falle ist der Standsack 5-10 cm größer, als ihr das seid...

Ich würde jedem davon abraten, einen kleineren Sandsack zu nehmen, da ihr dadurch leider falsch trainiert und die fürs Boxen wichtige Muskulatur rausnehmt.

Ausnahme sind hier wieder Leute, die sich nicht fürs Boxen interessieren. Dann würde ich einfach einen stabilen (möglichst günstigen) Standboxsack nehmen!

Meine Empfehlungen


Jetzt werden wir noch spezifischer! Ich werde euch ein paar der Boxsäcke vorschlagen, die ich selber besessen habe!

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Bob Standboxdummy, mehrfarbig, Höhenverstellbar: 155-205 cm

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Boxdummy/Standboxtrainer höhenverstellbar

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Punchline XXL Standboxsack mit 1,95m Gesamthöhe - powered by MAXXUS. Boxtraining, Fitnessboxen, Boxsack

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